Das junge Marburger Trio setzte sich im Jahre 2001 das Ziel, allseits bekannte Klassiker und längst vergessene Sternstunden der Rockgeschichte neu aufleben zu lassen und sie in die Pubs und Musikkneipen zu bringen. Darüber hinaus fehlten auch stimmungsvolle traditionelle Folksongs, sowie zahlreiche melodiöse Stücke aus eigener Feder nicht auf der Setliste. Durch den ausgesprochen effizienten Einsatz von Gitarren (Jens Flach), Bass (Jan Eiler), Keyboard, Akkordeon und Percussion (Mohamed Metwalli) erhielten zahlreiche Titel ein völlig neues und eindrucksvolles Gewand. Verfeinert wurden die liebevoll gestalteten Arrangements durch präzisen mehrstimmigen Gesang und virtuos inszenierte Soli.
Wie alles begann...
Aus Erfahrung ist bekannt, dass es sich nicht vermeiden lässt, diesen ungewöhnlichen Bandnamen einmal zu erklären: Auch die Namensschöpfung B20½ bezieht sich (wie Studio Faraday) auf eine Wohnung. Die beiden Gründer der Band, Jens Flach und Mohamed Metwalli lebten von 1998 bis 2001 in dem Marburger Haus mit der Adresse Biegenstraße 20½. Welcher Name wäre also naheliegender gewesen?
Aus dieser Wohngemeinschaft entwickelte sich "zwangsläufig" im Laufe der Zeit auch ein musikalisches Zusammenwirken. Ohne größere Ziele vor Augen zu haben studierten sie mehrere Songs aus den Bereichen Rock, Pop und Folk auf akustischer Basis ein und gingen dazu über, Eigenkompositionen von Jens Flach gemeinsam zu arrangieren. Das Repertoire wuchs rapide, blieb allerdings längere Zeit ungehört.
Nach den ersten öffentlichen Auftritten im kleinen Rahmen zeigte sich schnell, dass ihr Potential für wesentlich mehr reicht als ein Wohnzimmer, gefüllt mit Freunden und Bekannten.
Der Beitritt des Bassisten und Sängers Jan Eiler brachte der Band 2002 einen weiteren Auftrieb. Nun wurde das Klangspektrum breiter und auch gesanglich war für mehr Abwechslung gesorgt. Nach mehreren erfolgreichen Jahren mit zahlreichen überregionalen Auftritten trennten sich die drei Musiker im Frühjahr 2005, um an unterschiedlichen Orten neue berufliche und musikalische Wege einzuschlagen.